Mit das wichtigste bei Parkinson ist die Bewegung. Denn bei uns Parkis trifft der Spruch "Wer rastet der rostet" zu 100 % zu!

Es gibt die verschiedensten Möglichkeiten, in Bewegung zu bleiben. Walking, Joggen, Radln, Wandern, Fitnessstudio, Tanzen usw.

Da kommt es ganz auf jeden selbst an, je nachdem welche sportlichen Vorlieben man hat. Wer nicht weiß, was das beste für einen ist, dem bleibt nur es auszuprobieren.

Ich selbst gehe ins Fitnessstudio. Zu Hause mache ich verschiedene Übungen, die ich mir aus Büchern sowie aus dem Internet rausgesucht habe. Im Sommer kommt das Rad fahren noch dazu.

Kleiner Tipp zum Fitnessstudio: Sucht euch ein Studio aus, das Trainer beschäftigt, die sich auch mit Parkinson auskennen. Zudem fragt nach, ob ihr zur Not auch einmal einen oder zwei Monate aussetzen könnt, für den Fall ihr müsst z. B. für längere Zeit in eine Klinik oder zur Reha. Mein Fitnessstudio hat sich darauf eingelassen, ohne Probleme.

Was scheinbar vielen Betroffenen hilft, ist das Spielen von Tischtennis. Ich habe es noch nicht ausprobiert, bin aber kurz davor es zu tun. Hierzu gibt es auch eine eigene Seite, auf die ich gerne verweise.

Klickt mal rein und informiert euch:  www.pingpongparkinson.de

Auch eine tolle Idee, die Seite Tanz den Batman (via Facebook) www.facebook.com/TanzdenBatman

Eine weitere Möglichkeit bietet die Seite Yuvedo. Hier werden studienbasierte Übungen und Neuroübungen anhand von Videos gezeigt. Klickt rein und ladet euch die APP herunter. Wie ich finde, eine tolle Ergänzung zur klassischen Ergo oder Physiotherapie. Auch Anwendungen zur Logopädie gibt es dort. www.yuvedo.de

Ein paar leichtere Übungen (z. B. für den Büroalltag) findet man in den Videos der Uniklinik Erlangen. https://youtu.be/vssQFHqSygg

Wichtig und hilfreich sind auch Ergotherapie und Physiotherapie. Das sollte man auch nutzen, hier habe ich z. B. viele Übungen gezeigt bekommen, die man zu Hause auch problemlos  machen kann.

Ja, ihr seht richtig. Das auf dem Bild sind Noppensteine/Klemmbausteine (bekannt unter anderem durch die Firma Lego). Wer wie ich mit der Feinmotorik der Hände zu kämpfen hat, für den empfiehlt sich ein zurückversetzen in die Kindheit ;-).

Ich habe für mich das Bauen mit Noppensteinen wieder entdeckt. Gebastelt wird vieles. Es gibt mittlerweile ja auch Modelle, die für Erwachsene geeignet sind und nicht so "Kindisch" sind.

Durch das filigrane Stecken der kleinen Steine und deren Zubehör, so wie schon das danach wühlen, fördert die Feinmotorik.

Natürlich ist das nur machbar, wenn der Tremor unter Kontrolle ist. Ansonsten wird es schwer. 

Ich kann es aus eigener Erfahrung nur Empfehlen. Los geht es... werdet zum Architekten :-)